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Gedanken über mich und über meine Fotografie

Seit dem 10. Lebensjahr mit der Kamera unterwegs. Dabei entstand ein wahres Kaleidoskop von Eindrücken.

Anfangs eine Pouva Start, heute digitale Spiegelreflexkameras und gelegentlich immer noch eine Analogkamera, gern auch mal als Camera Obscura.


Zunehmend und sehr gern benutze ich mein Smartphone.


Trotzdem -  ein Foto entsteht nicht in der Kamera sondern im Kopf dessen, der die Kamera bedient.

Ob meine Fotos gut sind, vermag ich nicht zu sagen. Das möge der Betrachter selbst entscheiden. Ich bin jedenfalls auf der Suche und vielleicht findet sich das Geheimnis eines guten Bildes ja hinter einer Tür, die man nur aufstoßen muss. Einige Ergebnisse stelle ich hier auf dieser Seite immer mal wieder vor.


Ein fertiges Foto ist für mich ein Prozess aus Sehen, Fühlen, Synchronisieren mit meinen technischen und gestalterischen Möglichkeiten, Umsetzen und Präsentieren. Die Bearbeitung von Bildern am PC ist dabei beinahe obligatorisch, weil ich überwiegend im Rohdatenformat arbeite.


Sehr gern bezeichne ich mich durchaus als "Lustfotograf" Das heißt, ich fotografiere


wann ich Lust habe

worauf ich Lust habe

womit ich Lust habe und wie ich Lust habe


Ach ja, fast alle meiner Bilder haben einen Rahmen. Das mag manchem nicht gefallen, ist aber so meine Masche.


Es freut mich, wenn es Jemanden gibt, dem Bilder von mir gefallen.  Ich kann aber auch sehr gut damit leben, dass es Menschen gibt, denen meine Bilder nicht gefallen.


"Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen."

 (Pablo Picasso)


Heute kann jeder Fotograf werden, weil man mit Photoshop im Nachhinein so viel richten kann. Aber jeder, der anfängt, steht vor dem gleichen Problem wie vor 40 Jahren: Um an die interessanten Sachen zu kommen, muss man etwas Interessantes zeigen. Die Kunst der Fotografie besteht darin, etwas Neues zu schaffen, etwas so abzubilden, wie es noch kein anderer gezeigt hat. Viele Fotografen gehen aber nicht von ihren eigenen Gedanken aus, sondern von existierenden Bildern. Die Fotografie ist eine Kuh geworden, die alles siebenmal wiederkäut.

(Peter Lindbergh)

Mein erstes, selbstgeschossenes Foto.

Weihnachten 1961 mit der im Osten beinahe legendären POUVA START im Format 6 x 6.

Vergleichbar mit einer Holga120 von 1982 aber eben schon über 30 Jahre früher und in Freital/Sachsen gefertigt.

Historie und aktuelle Projekte

Religionen in Berlin

Ob der Islam zu Deutschland gehört?

Sicher genauso, wie viele andere Religionen auch.

In meinem neuen Fotoprojekt will ich dem in Berlin und Brandenburg nachgehen und Spuren suchen, so wie hier im Bild die Kuppel der Umar-Ibn-Al-Khattab-Moschee in Berlin