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Fürstenwalde durch meine Linse und auf Film

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Warum macht der im Zeitalter der Digitalfotografie einen auf alt?


Die Frage lässt sich nicht mit einem Satz beantworten und einige werden sicher auch verständnislos bleiben.

Eigentlich wollte ich nur mal einen Vergleich machen und habe meine alte Canon EOS 300 ausgepackt, einen Schwarz-Weiß-Film gekauft und bin durch Berlin gezogen.

Die erzielten Ergebnisse übertrafen meine Erwartungen und machten mir Mut, mich in diesem Metier weiter zu bewegen.

Ein Blick in einschlägige Quellen offenbarte mir, dass die analoge Industrie keineswegs eingeschlafen war.

Im Gegenteil. Zu den früher in der DDR bekannten Filmen NP oder UT aus dem Hause ORWO kommen derzeit eine Unmenge von Filmmaterialien mit sehr speziellen Eigenschaften.


Schnell kamen zur Canon weitere Modelle, wie eine

Pouva Start aus dem Jahre 1958,

eine russische Spiegelreflex Zenit aus dem Jahre 1970 sowie eine weitere zur

Lochkamera umgebaute Canon EOS 300 dazu.

Obwohl ich zur Wahrung des Hausfriedens auf eigene Entwicklung des Filmmaterials verzichten muss, bieten sich mir durch die Kombination von Filmeigenschaften, Kamera, Objektiv, der Behandlungsmethode im Labor und natürlich der Bestimmung eines für die gewählte Kombination geeigneten Motivs unendlich viele Möglichkeiten der kreativen Fotografie.

Der Reiz dabei ist, dass ich mir als Fotograf vorher einen Kopf machen muss, was ich eigentlich will und wie ich mein Bild gestalte, weil die Einflussmöglichkeiten hinterher andere sind als bei Softwarebearbeitung in der Digitalfotografie.

Wenn ein Farbdiafilm einmal in der Crossentwicklung war, lässt sich das hinterher nicht mehr verändern.

Dazu kommt, dass ein Film eben nur 12 bzw. 36 Aufnahmen erlaubt.

Nicht zuletzt kostet der Film selbst zwischen 5 und 10 € und die Entwicklung incl. Versandkosten liegt ebenfalls noch einmal bei ca. 10 €.

Muss man den Scandienst des Labors in Anspruch nehmen, kommen bei einem 36er Kleinbildfilm noch einmal ca 45 € dazu.

Wer also häufiger analog fotografieren möchte, sollte über die Anschaffung eines geeigneten Negativscanners nachdenken. Brauchbare Systeme von Canon, Epson oder Reflecta sind ab ca 200 € zu haben. Nach oben gibt es kaum Grenzen.


Die meditative Art und der besondere Anblick analoger Bilder ist aber ein schöner Lohn.

Markt.jpg

Analoge Fotografie

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