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Entdeckungen im Oderbruch

Das Oderbruch einzigartige Landschaft

Das Oderbruch an der Grenze zu Polen, zwischen den Städten Lebus im Süden und Bad Freienwalde im Norden entlang der Oder gelegen, ist eine einzigartige Kulturlandschaft..

Weite, flache Ebenen unter hohen Himmeln prägen das Landschaftbild.

Entstanden ist das Oderbruch durch Trockenlegung.

Die Eindeichung und Trockenlegung des Feuchtgebietes erfolgte nach Anfängen ab 1735 im Wesentlichen zwischen 1747 und 1762 unter dem preußischen König Friedrich II.


Noch heute ist die Landschaft sehr stark durch Ackerbau und Viehzucht geprägt.

Ihr unverwechselbares Gesicht erhält sie durch eine Vielzahl von Entwässerungsgräben, windbrechende Pappelreihen und die versteut liegenden Loosehöfe. Das sind Bauernhöfe die von den angesiedelten Hugenotten und Holländern errichtet wurden. Die dazugehörigen Flächen wurden parzelliert und in Lose geteilt also verlost. Darum Loose.

Heute sind viele dieser Höfe durch Künstler wieder hergerichtet.

Einmal im Jahr im Mai finden hier die sogenannten Kunstloosetage statt. Fast alle Höfe sind offen und die Künstler zeigen Ihre Arbeiten und die Arbeiten ihrer Gäste.

Das ist immer eine sehr spannende Geschichte, weil man so ziemlich jede Kunstrichtung anschauen kann.

Ein besonderes Highlight ist das Theater am Rand. Hier haben sich der Schauspieler Thomas Rühmann und der Musiker Tobias Morgenstern einen kleinen Traum erfüllt und ein wirklich großartiges Theater mit einem großartigen Spielplan  geschaffen.


Das wichtigste ist und bleibt aber die Oder.

Meist ein sanfter Strom aber im Frühjahr und im Herbst häufig eine schwere Hoch-wasserbedrohung für die ganze Region.

Vorherrschende Farben sind verschiedene Brauntöne, Gelb in allen Varianten, Grün und das Blau des Himmels in immer neuen Kombinationen und Stimmungen.


Nicht unerwähnt bleiben sollen die zahlreichen alten Friedhöfe.

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